Bauchspeicheldrüsenkrebs

Informationen für Betroffene und Interessierte

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs, auch Pankreaskarzinom genannt, ist eine vergleichsweise seltene Krebserkrankung. In Deutschland erkranken laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) knapp 12.900 Menschen pro Jahr neu an einem Pankreaskarzinom. Dies macht rund 3 % der gesamten Krebsneuerkrankungen aus. Männer und Frauen sind ungefähr gleich häufig von dieser Krebsart betroffen. Im Durchschnitt sind Frauen 76 Jahre alt und Männer 69 Jahre alt, wenn sie die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs erhalten.

In den meisten Fällen geht Bauchspeicheldrüsenkrebs von den Zellen aus, die zum sog. exokrinen Drüsengewebe gehören, da diese Zellen auch den größten Anteil am Gesamtgewebe der Bauchspeicheldrüse haben. Exokrines Drüsengewebe gibt Sekrete entweder an die Oberfläche von äußeren Organen (z. B. an die Haut) oder inneren Organen (z. B. den Darm) ab. Die Bauchspeicheldrüse sondert u. a. Verdauungssekret an den Zwölffingerdarm ab. Viel seltener entstehen Tumoren aus den Zellen der Langerhansschen Inseln. Das sind die Zellen, die das Hormon Insulin produzieren. Dieses Hormon gibt die Bauchspeicheldrüse direkt ins Blut ab. Dies wird als endokrine Drüsenfunktion bezeichnet.

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